Was sich verändert hat
Citrix auf vSphere war wegen einer einzigen Lizenz bezahlbar: vSphere for Desktops. Darin steckten vCenter Server und vSphere Enterprise Plus, lizenziert pro Benutzer, und die Citrix-Lizenzen kamen obendrauf.
Broadcom hat sie eingestellt. Wer die Plattform weiter betreiben will, kauft heute vSphere Foundation oder VMware Cloud Foundation, beides pro Core und beides als Subscription. Für eine Desktop-Umgebung auf demselben Hypervisor bedeutet die Zählung pro Core eine deutliche Kostenerhöhung.
Die dritte Variante
In den Horizon Editions von Omnissa ist vSphere Foundation enthalten. Wer Citrix durch Horizon ersetzt, bekommt Hypervisor, vCenter und vSAN in derselben Lizenz.
Ob das günstiger herauskommt, hängt an der Anzahl Benutzer und am Ende des Citrix-Vertrags.
Aufbau des Proof of Concept
Ein Omnissa Connection Server, angebunden an das vCenter und das Active Directory, die du ohnehin betreibst. Eine Windows-11-Master-VM. Ein RDSH-Server, wenn du Applikationen statt Desktops veröffentlichst. Ein Unified Access Gateway für den Zugriff von aussen. Ein App-Volumes-Server für die Zuweisung der Anwendungen.
Geprüft werden das Lizenzmodell und der Migrationsplan.
Wie es abläuft
Lizenzinformationen sammeln, eine Vorkalkulation erstellen, und dir die Lizenzoptimierung und ein mögliches Migrationsszenario zeigen, bevor irgendetwas installiert ist. Danach die Horizon-Lösung als Ablösung der Citrix-Plattform, danach der Proof of Concept, danach ein Einsatz- und Migrationskonzept, danach die Migration, danach deine Abnahme.
Vor dem Proof of Concept kannst du aufhören.
