Drei Ausprägungen, drei Anwendungsfälle
Block Storage für die virtuelle Infrastruktur, angebunden über Fibre Channel SAN oder iSCSI. Dauerhafte Verfügbarkeit lässt sich hier mit synchroner Replikation und automatischem Failover erreichen.
HCI oder dHCI liefert Storage, Compute und Netzwerk aus derselben Box. Der Hauptvorteil ist das integrierte Management, und der Preis dafür ist, dass Rechenleistung und Kapazität gemeinsam wachsen.
Scale-out auf Software Defined Storage für File Services über CIFS und NFS oder für Object Storage. Die Daten können über mehrere Standorte verteilt liegen, womit sich sehr hohe Verfügbarkeiten erreichen lassen.
Als Backup-Ziel kommt beim Object Storage der entscheidende Teil dazu: S3 Object Lock schützt die abgelegten Daten vor Veränderung, und zwar auch dann, wenn die Zugangsdaten der Produktion bereits kompromittiert sind. Über mehrere Standorte verteilt erreicht eine solche Architektur Datenverfügbarkeiten von bis zu 14 Neunen.
Was die Wahl tatsächlich entscheidet
Meistens die Wiederherstellungszeit und die Zahl der beteiligten Standorte, seltener die Kapazität. Diese beiden Werte klären wir zu Beginn, weil sie die Bauform bestimmen.
All-Flash mit NVMe senkt die Latenz. Auf die Verfügbarkeit wirkt es nicht; dafür sorgen Replikation und Failover.
Hybride Systeme mit Flash und Disk bleiben dort sinnvoll, wo Kapazität wichtiger ist als Latenz.
