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title: Storage
group: infrastructure
audience: [enterprise, provider]
order: 9
tags: [storage, data-management]
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summary: Block, hyperkonvergent oder Scale-out, je nachdem was darauf laufen soll. Die Auswahl entscheidet sich an der Wiederherstellungszeit, nicht an der Kapazität.
photoNeed: "Storage hardware being handled: a disk shelf open, or a drive being seated, hands visible"
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## Drei Ausprägungen, drei Anwendungsfälle

**Block Storage** für die virtuelle Infrastruktur, angebunden über Fibre Channel SAN oder
iSCSI. Dauerhafte Verfügbarkeit lässt sich hier mit synchroner Replikation und
automatischem Failover erreichen.

**HCI oder dHCI** liefert Storage, Compute und Netzwerk aus derselben Box. Der Hauptvorteil
ist das integrierte Management, und der Preis dafür ist, dass Rechenleistung und Kapazität
gemeinsam wachsen.

**Scale-out auf Software Defined Storage** für File Services über CIFS und NFS oder für
Object Storage. Die Daten können über mehrere Standorte verteilt liegen, womit sich sehr
hohe Verfügbarkeiten erreichen lassen.

Als Backup-Ziel kommt beim Object Storage der entscheidende Teil dazu: **S3 Object Lock**
schützt die abgelegten Daten vor Veränderung, und zwar auch dann, wenn die Zugangsdaten
der Produktion bereits kompromittiert sind. Über mehrere Standorte verteilt erreicht eine
solche Architektur Datenverfügbarkeiten von bis zu 14 Neunen.

## Was die Wahl tatsächlich entscheidet

Meistens die Wiederherstellungszeit und die Zahl der beteiligten Standorte, seltener die
Kapazität. Diese beiden Werte klären wir zu Beginn, weil sie die Bauform bestimmen.

All-Flash mit NVMe senkt die Latenz. Auf die Verfügbarkeit wirkt es nicht; dafür sorgen
Replikation und Failover.

Hybride Systeme mit Flash und Disk bleiben dort sinnvoll, wo Kapazität wichtiger ist als
Latenz.
