Wogegen es schützt
Gegen Stromausfall, Wasser, Feuer und Erdbeben, die alle selten sind und trotzdem vorkommen. Und gegen Ransomware, wo ein durchdachtes Disaster-Recovery-Konzept den Unterschied zwischen Tagen und Wochen macht.
Dazu gegen Hardware-Defekte.
Womit wir anfangen
Mit zwei Zahlen. RPO, wie viel Datenverlust akzeptabel ist, und RTO, wie lange es dauern darf, bis es wieder läuft. Beide müssen mit den Stakeholdern verifiziert und freigegeben werden, denn sie tragen die ganze Architektur und sind keine technische Grösse.
Danach klassifizieren und priorisieren wir Daten und Systeme. Nicht alles braucht dieselbe Zahl, und der Versuch, alles gleich zu behandeln, ist der häufigste Grund, warum ein Konzept zu teuer wird.
Wie das Design entsteht
Berücksichtigt werden die Workloads in deinen Rechenzentren und in deinen Public Clouds, dazu die Verfügbarkeits- und Leistungsanforderungen. Auch die Wahl der Standorte fliesst ein: Wo deine Rechenzentren und Cloud-Regionen liegen, bestimmt mit, was überhaupt möglich ist.
Umsetzung und Tests
Wir setzen auf Zerto und Veeam. Beide erlauben es, den Ernstfall zu testen: Virtuelle Server lassen sich am Zielstandort in einer Sandbox starten und überprüfen, ohne die Produktion zu berühren.
Diese Tests planen wir regelmässig ein, mit den Systemadministratoren und den betroffenen Fachbereichen. Ohne sie bleibt offen, ob die Wiederherstellung im Ernstfall in der vereinbarten Zeit gelingt.
Die Wiederherstellung selbst läuft automatisiert: Reihenfolge, Netzwerkumschaltung und Start der Systeme sind im Werkzeug hinterlegt und werden im Ernstfall nicht von Hand ausgeführt. Das Ziel ist, dass das Unternehmen nach dem Ereignis weiterarbeiten kann.

