Das eigentliche Problem
Jedes Produkt, Hardware wie Software, kann heute Alarme und Meldungen verschicken. Genau das ist die Schwierigkeit: Bei einem einzigen Ausfall melden sich der Host, der Storage, die Datenbank und die Anwendung gleichzeitig, und in dieser Menge geht die eine Meldung unter, die die Ursache benennt.
Was eine Monitoring-Infrastruktur leisten muss
Sie besteht aus Sendern und Empfängern, und ihre Aufgabe ist die Korrelation: Meldungen zueinander in Beziehung setzen, damit aus fünfzig Ereignissen ein Vorfall wird. Erst dann ist eine Analyse überhaupt möglich.
Zwei Arten, und beide werden gebraucht
Verfügbarkeitsmonitoring beantwortet, ob etwas läuft. Es meldet den Ausfall.
Leistungsmonitoring beantwortet, wie gut es läuft. Es meldet den Trend, der zum Ausfall führt, und ist damit das, was einen Ausfall überhaupt verhindert.
Wer nur das erste betreibt, erfährt zuverlässig, dass etwas kaputt ist. Wer beides betreibt, erfährt es vorher.
Worauf zu achten ist
Ein Alarm, auf den niemand reagiert, ist schlimmer als keiner: Er gewöhnt das Team daran, Meldungen zu ignorieren. Vor der Einführung gehört geklärt, welche Meldung wen erreicht und was daraufhin passiert.