Das eigentliche Problem
Jedes Produkt, Hardware wie Software, kann heute Alarme und Meldungen verschicken. Genau das ist die Schwierigkeit: Bei einem einzigen Ausfall melden sich der Host, der Storage, die Datenbank und die Anwendung gleichzeitig, und in dieser Menge geht die eine Meldung unter, die die Ursache benennt.
Was eine Monitoring-Infrastruktur leisten muss
Sie besteht aus Sendern und Empfängern, und ihre Aufgabe ist die Korrelation: Meldungen zueinander in Beziehung setzen, damit aus fünfzig Ereignissen ein Vorfall wird. Erst dann ist eine Analyse überhaupt möglich.
Zwei Arten, und beide werden gebraucht
Proaktives Monitoring meldet den Trend, der zum Ausfall führt, und verhindert ihn damit überhaupt erst. Es sind meist die cloudbasierten Lösungen der Hersteller, die deine Umgebung gegen Fehlerbilder aus sehr vielen anderen Installationen halten.
Reaktives Monitoring meldet, dass etwas kaputt ist. Das sind meist die On-Premises-Systeme, und sie sind der Teil, auf den die Alarmierung aufsetzt.
Wer nur das zweite betreibt, erfährt zuverlässig vom Ausfall. Wer beides betreibt, erfährt vorher davon.
Was dazugehört
Überwacht werden Hardware, Anwendungen, Services und Netzwerke, rund um die Uhr und ohne Agenten auf den Systemen. Ein Dashboard zeigt den Zustand der Infrastruktur, die Alarmierung geht per E-Mail und SMS, und ein Alarm eröffnet automatisch ein Ticket beim Service Desk und, wo nötig, beim Hersteller.
Womit
Mit den Produkten unserer Partner, oder mit Open-Source-Produkten, wenn die besser passen. Was passt, hängt davon ab, welche Schnittstellen deine Systeme schon bedienen.
Worauf zu achten ist
Vor der Einführung klären wir, welche Meldung wen erreicht und was daraufhin passiert. Alarme ohne festgelegte Reaktion werden nach kurzer Zeit ignoriert, und dann fehlen sie im Ernstfall.
