Womit es anfängt
Mit einer Bestandsaufnahme. Im Cloud Assessment erfassen wir sämtliche Anwendungen und Services samt ihren Abhängigkeiten und Verknüpfungen. Dieser Servicekatalog ist die Grundlage für alles Weitere, und er ist auch der Teil, den fast niemand vollständig hat.
Die Abhängigkeiten sind dabei das Entscheidende. Eine Anwendung allein zu verschieben ist einfach; sie von der Datenbank zu trennen, die drei andere Systeme mitbenutzen, ist es nicht.
Das Cloud Readiness Assessment
Anschliessend prüfen wir die Anwendungen auf ihre Cloud-Fähigkeit und weisen jeder eines der 6 R zu: rehost, replatform, refactor, repurchase, retire, retain.
Das ist der eigentliche Punkt der Übung. Ohne diese Zuweisung wird eine Migration zur pauschalen Verschiebung, und pauschal verschoben landet man bei laufenden Kosten für Anwendungen, die man hätte abschalten können, und bei Anwendungen in der Cloud, die dort teurer laufen als vorher.
Retire ist dabei die unterschätzte Kategorie. In jeder Bestandsaufnahme finden sich Systeme, die niemand mehr braucht und die trotzdem migriert worden wären.
Was dabei herauskommt
Ein künftiger Mode of Operation je Anwendung, und damit eine Migration, die man planen und budgetieren kann, statt sie zu beginnen und zu sehen, wie weit man kommt.