Was dazugehört
Enterprise Architecture betrachtet nicht nur das technische Zusammenspiel der IT-Systeme, sondern auch Stabilität, Verfügbarkeit, Nachhaltigkeit und Agilität. Und neben den technischen Aspekten die zugehörigen Prozesse, weil eine Architektur ohne die Abläufe darum herum nur ein Diagramm ist.
Warum das breiter geworden ist
IT-Services wirken zunehmend direkt auf die Produkte eines Unternehmens. Ein Gerät, das beim Kunden steht, sendet Systemdaten zurück; die werden zentral ausgewertet, und bei Auffälligkeiten lässt sich die Wartung planen, bevor etwas ausfällt.
Solche Zusatz- oder Lifecycle-Services veredeln das Produkt und sind ein Wettbewerbsvorteil. Damit sie möglich sind, muss die IT früh in die Produktentwicklung eingebunden sein, damit das nötige Framework überhaupt existiert.
Was daraus folgt
Für ein solches Angebot braucht es nicht nur den Mechaniker oder Elektroniker, sondern die IT-Abteilung, und meist weitere Anwendungen und Services. Zu entscheiden ist dann auch, ob die gesammelten Systemdaten lokal oder direkt in einer Public Cloud gespeichert und verarbeitet werden.
Diese Entscheidung ist keine reine Technikfrage. Sie hängt an Datenschutz, an Verträgen mit den Endkunden und daran, wer die Daten später auswerten darf.