Was wir prüfen
Wir analysieren die Komponenten deiner Infrastruktur und werten sie gegen drei Massstäbe aus: die Best Practices der Hersteller, unsere eigenen Good & Common Practices und die Erfahrung aus anderen Umgebungen.
Dazu kommen die Fragen, die sich im Betrieb stellen. Wo lässt sich effizienter arbeiten, wo gehört die Sicherheit erhöht, was ist heute umständlicher zu verwalten, als es sein müsste.
Womit
Bei VMware by Broadcom setzen wir drei Werkzeuge ein.
VCF Checker ist ein HTML-Health-Report für VMware Cloud Foundation 9 und vSphere 9. Er basiert auf vCheck-vSphere von Alan Renouf, steht unter dessen MIT-Lizenz, und soulTec finanziert die Weiterentwicklung. Rund 110 Plugins prüfen vCenter-Ereignisse und den Zustand der Appliance, HA, DRS und Compliance im Cluster, Hardware und Konfiguration der Hosts, Datastores, Netzwerksicherheit, Snapshots, VMware Tools und das Hardening. Die Anbindung an VCF Operations ist optional. Im Bericht stehen nur die Abschnitte, in denen etwas zu tun ist. Vorausgesetzt sind PowerShell 7.6 und VCF.PowerCLI 9.1, womit er auch auf macOS und Linux läuft. Quellcode: github.com/virtualFrog/vChecker.
Invar liest das Inventar aus dem vCenter und exportiert es im RVTools-Format, ebenfalls plattformübergreifend. Quellcode: github.com/virtualFrog/Invar.
Den VMware Health Analyzer dürfen wir als Partner einsetzen. Er liest die Daten aus vSphere und Horizon und vergleicht sie mit dem Best-Practice-Katalog des Herstellers.
Bei HPE nutzen wir InfoSight. Es wertet Nutzungsdaten automatisch aus und prüft sie auf bekannte Probleme und Sicherheitslücken, bei den Servern über das Active Health System und iLO, beim Storage über die Telemetrie der Arrays.
Für einzelne Bereiche haben wir eigene Konfigurationsprüfer geschrieben. Die sind nicht veröffentlicht.
Versionen und Kompatibilität
Bei VMware by Broadcom prüfen wir gegen die HCL und den Broadcom Compatibility Guide, ob die eingesetzten Komponenten unterstützt sind. Gegen die Interoperability Matrix prüfen wir, ob die Kombination der eingesetzten Versionen zusammen unterstützt ist.
Dort liegen auch die Firmware- und Treiberstände. Ein Host kann aus lauter unterstützten Einzelteilen bestehen und in der Kombination trotzdem ausserhalb der Matrix liegen.
Was wir dafür abdecken
Sechs Kategorien: Storage-Systeme, SAN, Backup, Server, Server-Virtualisierung und Client-Virtualisierung.
| Bereich | Systeme |
|---|---|
| Storage | HPE Alletra, Primera, Nimble, 3PAR, MSA · IBM StorWize |
| SAN | Brocade SAN Switch |
| Backup | Veeam Backup & Replication · IBM Spectrum Protect |
| Server | HPE ProLiant, Apollo, Synergy, C7000 · Lenovo ThinkSystem |
| Virtualisierung | VMware vSphere, also ESXi und vCenter |
| Client-Virtualisierung | Omnissa Horizon, App Volumes, DEM und UAG |
Ältere Systeme sind bewusst aufgeführt. Wir prüfen auch Umgebungen, die nicht auf dem aktuellen Stand sind.
False Positives
Ein Teil der Befunde trifft auf deine Umgebung nicht zu. Die meisten davon stammen aus dem Health Analyzer.
Meldungen zur PCI-Platzierung innerhalb eines Hosts sind in der Regel gegenstandslos.
Wenn ein Werkzeug vorschlägt, die virtuellen Maschinen anders über den Cluster zu verteilen, kennt es die Architektur darunter oft nicht. Bei einem Stretched Cluster ist die bemängelte Verteilung die beabsichtigte.
RemoteDisplay.maxConnections begrenzt, wie viele Konsolenverbindungen zu einer VM
gleichzeitig offen sein dürfen. Bis vSphere 7 war der Standardwert 0, seit vSphere 8.0 ist
er -1. Der Bericht meldete -1 als Abweichung vom Standard, obwohl der Wert die Begrenzung
abschaltet.
Eine allgemeine Liste solcher Fälle gibt es nicht. Sie hängen davon ab, was das Werkzeug über die Architektur oder die Version nicht weiss. Deshalb geht ein Engineer die Befunde durch, der die Umgebung kennt.
Was du bekommst
Den Bericht in der Regel innerhalb einer Woche. Wir stellen ihn vor, für die Führungsebene als Zusammenfassung, mit dem technischen Team im Detail. Du bekommst ihn als PDF mit einer Aufgabenliste und den Zuständigkeiten.
Die Umsetzung kannst du selbst übernehmen oder mit uns zusammen machen. Das ist ein eigener Auftrag.


