Was es ist
Die UMS ist der Server, der die Endgeräte verwaltet. Konfiguration, Gruppierung, Überwachung, Richtlinien, Firmware, Zertifikate, Netzwerkeinstellungen und Softwarepakete kommen von dort, angewandt auf ein einzelnes Gerät oder auf eine Gruppe. Sie verwaltet IGEL OS 11 und 12 nebeneinander.
Zwei Konsolen
UMS 12 hat eine browserbasierte Web App und eine Java-basierte Console. In der Web App passiert die tägliche Arbeit, die Console trägt weiterhin die tieferen Administrationsfunktionen.
Wie sie mit den Endgeräten spricht
Über das Unified Protocol, eine WebSocket-Verbindung, die alles zwischen UMS 12 und IGEL OS 12 überträgt, und ausschliesslich zwischen diesen beiden. Weil es ein einzelner WebSocket ist, kann ein externer Load Balancer wie F5 BIG-IP oder Citrix NetScaler davorstehen. So bekommt man Lastverteilung und Verfügbarkeit in der Verwaltungsebene.
Mit der Distributed UMS laufen mehrere UMS-Server auf einer gemeinsamen Datenbank.
Was die Lizenzstufe entscheidet
In jeder IGEL OS Edition steckt eine UMS-Lizenz. Externe Datenbank, IGEL Cloud Gateway und Distributed UMS kommen mit Standard, das Distributed App Repository und die UMS als Certificate-Authority-Proxy kommen mit Enterprise.
Ein Downgrade nimmt Funktionen sofort weg, und IGEL schreibt das auch so ins Handbuch. Gelöscht wird nichts, ein Upgrade stellt es wieder her.
