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# source: src/content/solutions/de/igel/igel-ums.md
# route:  /de/solutions/igel/igel-ums/
title: Universal Management Suite
tags: [modern-workplace, endpoint-security, managed-services]
vendors: [igel]
summary: Der Verwaltungsserver für jedes IGEL-Endgerät. Richtlinien, Firmware, Zertifikate und Apps, angewandt auf ein Gerät oder auf zehntausend.
photoNeed: "An IGEL endpoint in place: a UD Pocket in a laptop, or a thin client at a working desk"
stub: false
draft: false
kind: product
acronym: UMS
addon: false
sourceNote: soultec.ch/solutions/igel, gelesen am 2026-08-30, für die Architektur; Feature-Matrix «IGEL OS Editions» auf kb.igel.com, gleicher Tag, dafür welches Feature auf welcher Lizenzstufe liegt
vendorName: IGEL Universal Management Suite
status: current
practice: >
  Entwurf, noch nicht geprüft. Wir dimensionieren die UMS vor den Endgeräten, und die entscheidende Frage ist nicht die Gerätezahl, sondern ob die Umgebung einen Ausfall des Servers überstehen muss. Distributed UMS hängt an der Standard-Lizenz und ist eine Architekturentscheidung an Tag eins. Nachrüsten, wenn zweitausend Geräte registriert sind, ist keine Konfigurationsänderung.
practiceReview: true
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## Was es ist

Die UMS ist der Server, dem die Endgeräte gehorchen. Konfiguration, Gruppierung,
Überwachung, Richtlinien, Firmware, Zertifikate, Netzwerkeinstellungen und Softwarepakete
kommen von dort, angewandt auf ein einzelnes Gerät oder auf eine Gruppe. Sie verwaltet
IGEL OS 11 und 12 nebeneinander, was zählt, weil die meisten Umgebungen länger mitten in
der Migration stehen als geplant.

## Zwei Konsolen, mit Absicht

UMS 12 hat eine browserbasierte **Web App** und eine Java-basierte **Console**. In der Web
App passiert die tägliche Arbeit, die Console trägt weiterhin die tieferen
Administrationsfunktionen. Wer erwartet, dass der Browser den Desktop-Client bereits
abgelöst hat, wird noch eine Weile enttäuscht, und das weiss man besser, bevor der
Rollout-Plan etwas anderes behauptet.

## Wie sie mit den Endgeräten spricht

Über das **Unified Protocol**, eine WebSocket-Verbindung, die alles zwischen UMS 12 und
IGEL OS 12 überträgt, und ausschliesslich zwischen diesen beiden. Eine Folge ist den Satz
wert: Weil es ein einzelner WebSocket ist, kann ein externer Load Balancer wie F5 BIG-IP
oder Citrix NetScaler davorstehen. So bekommt man Lastverteilung und Verfügbarkeit in der
Verwaltungsebene statt in einem Skript.

Für echte Hochverfügbarkeit gibt es die **Distributed UMS**: mehrere UMS-Server auf einer
gemeinsamen Datenbank.

## Was die Lizenzstufe entscheidet

In jeder IGEL OS Edition steckt eine UMS-Lizenz, die Frage ist also nie, ob du eine hast,
sondern welche. Externe Datenbank, IGEL Cloud Gateway und Distributed UMS kommen mit
Standard, das Distributed App Repository und die UMS als Certificate-Authority-Proxy
kommen mit Enterprise.

Ein Downgrade nimmt Funktionen sofort weg, und IGEL schreibt das auch so ins Handbuch.
Gelöscht wird nichts, ein Upgrade stellt es wieder her, aber der Nachmittag dazwischen ist
echt.
