PowerShell-Scripts intern teilen
Wer mit VMware arbeitet, automatisiert alles, was sich automatisieren lässt. Entweder um Zeit zu sparen oder um lästige Arbeit loszuwerden, die sich immer wiederholt.
Dieser Beitrag ist von 2017. Er bleibt online, weil er nach wie vor nachgefragt wird, beschreibt aber einen Produktstand von damals.
Wer mit VMware arbeitet, automatisiert alles, was sich automatisieren lässt. Entweder um Zeit zu sparen oder um lästige Arbeit loszuwerden, die sich immer wieder wiederholt.
Über die Jahre sind so viele PowerCLI-Scripts entstanden, die irgendwo auf meiner Platte lagen. Wenn ein Kollege mich fragte, wie er etwas automatisieren könnte, hatte ich meistens schon etwas Ähnliches gemacht und wollte es ihm geben. Die Exchange-Filter lassen keine .ps1-Dateien durch, also blieb Copy-Paste als Text und ab per Mail. Das ist ein reichlich veralteter Weg.
Vor ein paar Monaten hatte ich genug davon und suchte eine Plattform dafür. Öffentlich ging nicht, weil Scripts, die ich während der Arbeitszeit schreibe, dem Unternehmen gehören. Es musste also eine On-Premises-Lösung sein.
Auftritt GitLab Community Edition (https://about.gitlab.com/). Installation und Konfiguration waren einfach. Auf die Details der Installation gehe ich hier nicht ein, weil es davon abhängt, welches Betriebssystem darunter liegt, und weil die Anleitungen auf der Seite selbst gut sind.
Wir haben jetzt ein halböffentliches GitLab mit Benutzerverwaltung, auf das alle unsere Engineers auch unterwegs zugreifen und die Repositories auf ihr Notebook holen.
So können sie ältere Scripts nachführen, neue hinzufügen und generell von der Arbeit des Teams profitieren, statt bei jeder neuen Anforderung wieder von vorne anzufangen.
Ich kann dir nur empfehlen, dir selbst ein GitLab aufzusetzen, auch wenn du allein daran arbeitest. Versionierung und Verfügbarkeit sind Gold wert, wenn deine Arbeit nicht nur auf der Festplatte liegen soll, Backups natürlich ausgenommen.