HPE Custom ESXi Image bricht pxeboot
Im aktuellen HPE Custom ESXi Hypervisor Image für vSphere 6.0 Update 2 (Mai 2016) hat HPE es geschafft, in einer Konfigurationsdatei einen Grossbuchstaben zu verwenden.
Dieser Beitrag ist von 2016. Er bleibt online, weil er nach wie vor nachgefragt wird, beschreibt aber einen Produktstand von damals.
Im aktuellen HPE Custom ESXi Hypervisor Image für vSphere 6.0 Update 2 (Mai 2016), das bei VMware zum Download steht, hat HPE es geschafft, in einer seiner Konfigurationsdateien auf einen Dateinamen mit Grossbuchstaben zu verweisen.
Das ist kein Problem, wenn du das Image direkt am Host mountest, auf dem du installieren willst. Wenn du es aber wie ich so gelöst hast, dass das ISO zentral liegt und per pxeboot an die ESXi Hosts gestreamt wird, dann hast du eines.
In meiner Appliance wird das ISO gemountet und die Dateien werden anschliessend vom (read-only) Mountpoint an den ESXi Host gestreamt.
Das HPE Custom Image bringt keine Erweiterungen wie Juliet oder Rock mit, also genau das, was einer Linux- oder Windows-Kiste beim Mounten eines iso9660 den Unterschied zwischen Gross- und Kleinschreibung beibringt. Wenn ich dieses ISO in meiner Appliance mounte, verweist die Konfigurationsdatei also auf eine Datei namens «amsHelpe.v00», während sie durch das durchgehend kleingeschriebene Mount tatsächlich «amshelpe.v00» heisst.
Wir haben HPE Engineering auf das Problem angesprochen. Sie beheben es im nächsten Release der HPE Custom Images.
Bis dahin gibt es nur einen Workaround: Kopiere den Inhalt des ISO, statt es zu mounten, und benenne dann diese eine Datei um.
Update: Das Problem wurde im nächsten Upgrade behoben. Aktuelle Images haben den Fehler nicht mehr.