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# source: src/content/solutions/de/igel/igel-os.md
# route:  /de/solutions/igel/igel-os/
title: IGEL OS
tags: [modern-workplace, endpoint-security]
vendors: [igel]
summary: Ein schreibgeschütztes Linux als Endgerät-Betriebssystem. Macht vorhandene Hardware zum verwalteten Zugangspunkt und verlängert ihre Nutzungsdauer.
photoNeed: "An IGEL endpoint in place: a UD Pocket in a laptop, or a thin client at a working desk"
stub: false
draft: false
kind: platform
addon: false
sourceNote: soultec.ch/solutions/igel, gelesen am 2026-08-30, für das Verhalten von IGEL OS 12 und die drei Betriebsarten; igel.com, gleicher Tag, für «The Secure Endpoint OS Platform»
vendorName: IGEL OS
status: current
practice: >
  Entwurf, noch nicht geprüft. Der Grund, aus dem IGEL bei uns eingeführt wird, ist fast nie Sicherheit, sondern der Beschaffungszyklus: Notebooks, die für Windows zu langsam geworden sind, laufen als Zugangspunkt noch Jahre. Das Sicherheitsargument überzeugt danach, aber es öffnet selten die Tür.
practiceReview: true
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## Was es ist

IGEL OS ist ein schlankes Linux, das auf dem Endgerät läuft und nichts dauerhaft
speichert. Nach jedem Neustart ist das System wieder in seinem definierten Zustand. Die
Konfiguration kommt aus einer zentralen Verwaltung, nicht vom Gerät.

Ab Version 12 enthält das Basisbetriebssystem **überhaupt keine Anwendungen** mehr. Alles,
was jemand tatsächlich benutzt, der Citrix-Client, der Horizon-Client, der AVD-Client, ein
Browser, kommt als eigenes Paket aus dem App Portal und wird unabhängig aktualisiert. Das
ist der Teil, der den Betrieb verändert: Eine Anwendung wartet nicht mehr auf ein
Betriebssystem-Release.

IGEL OS, die Universal Management Suite und die Cloud Services zusammen sind das, was IGEL
die Secure Endpoint OS Platform nennt. Keines der drei nützt allein viel.

## Wofür es gedacht ist

Für Arbeitsplätze, deren eigentliche Umgebung woanders läuft, also virtuelle Desktops,
veröffentlichte Anwendungen oder Web-Applikationen. Das Gerät wird zum Zugang und hört
auf, ein zu pflegender Rechner zu sein.

Der zweite Anwendungsfall ist die Verlängerung: Hardware, die für ein aktuelles Windows
zu schwach ist, reicht dafür weiterhin aus.

## Drei Betriebsarten

**Auf dem Gerät installiert**, wobei das lokale Betriebssystem ersetzt wird. Das ist der
Normalfall und der, der von Tag eins an zentral verwaltet wird.

**Vom USB-Stick gestartet**, ohne Installation, und das vorhandene Betriebssystem samt
lokalen Daten bleibt unangetastet. Ein Rechner wird in Minuten zum verwalteten Arbeitsplatz
und ist wieder er selbst, sobald der Stick raus ist. Genau das macht es brauchbar für
Externe, für Bring-your-own-Device und für einen Wiederanlaufplan, der auf der Hardware
funktionieren muss, die gerade da ist.

**Auf einem Thin Client**, der klassische Fall, und dort zählt die Liste der unterstützten
Clients: Azure Virtual Desktop, Omnissa Horizon, Citrix und die übrigen.

## Worauf zu achten ist

Was lokal laufen muss, läuft hier nicht. Peripherie ist der übliche Stolperstein,
besonders Spezialgeräte in Labor, Produktion und Praxis. Diese Liste gehört an den Anfang
des Projekts, nicht in den Testbetrieb.
